„Tantra ist das Erleben dessen, was die Quantenphysik beweist“

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Ärztegesellschaft Gehört Tantra in die Psychotherapie? Um diese Frage geht es am zweiten internationalen Kongress für Echte Psychotherapie, Psycholyse und Alternative Psychiatrie. Unter anderem. Der Kongress findet vom 19. bis 21. Juni in Lüsslingen statt.

„Tantra ist eine Lebensphilosophie“, so Kasia Weidenbach. „Es ist eine Vision, die alles umfasst.“ Zugleich drücke sich Tantra ganz konkret in allen Lebensbereichen aus, ergänzt Sebastian Weidenbach. „Tantra berührt unsere Haltung allem gegenüber.“ Kasia und Sebastian Weidenbach sind die Präsidenten von Avanti, der Internationalen Ärztegesellschaft für Alternative Psychiatrie und Echte Psychotherapie. Diese organisiert in Zusammenarbeit mit dem World Wide Magic Movement (WWMM) den zweiten internationalen Kongress für Echte Psychotherapie, Psycholyse und Alternative Psychiatrie. Er wird vom 19. bis 21. Juni in Lüsslingen (Solothurn) stattfinden.

Ärzte wollen Echte Psychotherapie

Vor zwei Jahren fand der erste Fachkongress für Echte Psychotherapie, Psycholyse und Alternative Psychiatrie statt. „Das war der Gründungskongress von Avanti“, so Kasia Weidenbach. „Es ging darum, Avanti und ihre Hauptsäulen vorzustellen.“ Die drei Säulen sind – wie es der Kongresstitel verrät – Echte Psychotherapie, Psycholyse und Alternative Psychiatrie. „Avanti setzt sich für Echte Psychotherapie ein. Also für eine aufdeckende Psychotherapie, welche sich der konsequenten Wahrheitsfindung verschrieben hat“, erklärt Sebastian Weidenbach. Dieser Ansatz fehle in der heutigen Psychotherapie. „Die Psychotherapie, wie sie uns in der Klinik gelehrt wurde, nützt nichts“, so die beiden Ärzte, Psychiater und Psychotherapeuten. „In der gängigen Psychotherapie werden Symptome behandelt. Das Grundproblem bleibt meist unangetastet.“ Damit Heilung stattfinden könne, müsse man tiefer in die Selbsterkenntnis eintauchen. „Hilfsmittel dafür sind Körperarbeit, Gemeinschaftsbildung, Kriegerschule, Meditation, Psycholyse und Tantra“, so Weidenbachs. Tantra sei das wichtigste. „Deshalb gehört Tantra in die Psychotherapie.“

Tantra als Therapieform

Das Grundproblem aller Konflikte liege in der Sexualität begründet, so Sebastian Weidenbach. „Die Sexualität ist verboten und mit Tabus belegt.“ Tantra helfe einem, an die Wurzel dieses Problems zu gelangen. „Tantra in der Psychotherapie heisst, mit Übungen zu arbeiten, die das Bewusstsein für den eigenen Körper, die Beziehungen, die Partnerschaft und die Sexualität fördern“, erklärt Kasia Weidenbach. Eine Übung sei etwa, sich zu zweit einander gegenüber zu setzten und sich in die Augen zu schauen.

„In den tantrischen Übungen wird die Wahrnehmung der einen Energie geschult“, erklärt Kasia Weidenbach. „Tantra befasst sich insbesondere mit der Becken-Energie. Aber auch alle anderen Ebenen der Energie, die uns Menschen zur Verfügung stehen, sind im Tantra enthalten“, führt Sebastian Weidenbach aus. Gemeint sind die Energiezentren Wurzel, Bauch, Herz, Hals, Kopf und Scheitel. Jedes dieser Zentren sei mit einer der Ausdrucksformen der einen Energie verknüpft. „Im Becken ist die Sinnlichkeit angesiedelt, in den übrigen Zentren Heimat, Wille, Liebe, Ausdruck, Stille und Ewigkeit.

Viel Gespräch gehöre auch zur Echten Psychotherapie. „Es geht darum, zu klären, wer man ist, was man will und wo die eigenen Grenzen sind“, so Kasia Weidenbach. „Dabei sucht man immer die Wahrheit.“

Tantra als Lebensweg

Tantra sei jedoch nicht nur eine Therapieform. Zuerst gehe es um die Befreiung von Krankheit und Störung. „Es geht darum, ein gesunder Mensch zu werden, der gesunde Beziehungen und eine gesunde Sexualität leben kann“, so Weidenbachs. Doch damit sei das Potenzial des Tantra längst nicht ausgeschöpft. Ist der Mensch erst einmal gesundet, werde die Befreiung von allen Mustern, aller Prägung und aller Konditionierung angestrebt. Es gehe um das Erwachen in etwas Grösseres hinein. „Tantra beinhaltet das Erwachen für die Einheit und Unzertrennlichkeit allen Seins, das Erwachen in die Liebe.“ Tantra sei das Erleben dessen, was die moderne Quantenphysik beweist: Dass wir im Innersten alle Eins sind.

Sinnlicher Fachkongress

„Avanti will allen nach Erneuerung und Bewusstheitswachstum strebenden Kräften ein Gefäss sein, um sie zusammenzuführen und zu organisieren.“ Der Kongress biete eine Plattform dafür. Am Fachkongress werden verschiedene Schulen des Tantra vorgestellt. „Avanti wird sein eigenes, neues Verständnis der alt-indischen Tradition des Tantra vorstellen“, so Kasia Weidenbach. Der Tantriker Andro  wird einen Workshop zum so genannten roten Tantra anbieten. Menschen, die sich mit Tantra und Tantra in der Psychotherapie beschäftigen, werden Erfahrungsberichte einbringen und es wird Podiumsdiskussionen geben. Der Professor für Volkswirtschaftslehre Bernd Senf wird über Wilhelm Reich referieren. Auch Musik und tantrischer Tanz wird ins Programm einfliessen, Kunst wird gezeigt und tantrische Gedichte werden vorgetragen. „Der Kongress soll etwas Festliches sein, etwas Sinnliches und Freudiges“, so Kasia Weidenbach. „Uns, Avanti, liegt viel am liebenden Miteinander – nicht nur in Fachkreisen, sondern weltweit.“

Weitere Informationen zum Kongress und zu Avanti unter www.kongress-echte-psychotherapie.org und www. aerztegesellschaft-avanti.org.

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